Fliegen

 

  • Stubenfliege
  • Stechfliege
  • Fleischfliege  

 

Bei Fliegen handelt es sich um Vertreter der Insektenordnung Diptera (Zweiflügler). Fliegen können Vorratsschädlinge, Hygieneschädlinge oder auch nur Lästlinge sein.

 

Fliegen legen ihre Eier vorwiegend in Mist, Fäkalien, Komposthaufen, Müllplätzen, Tierkadavern, Fleisch. Weiße Maden schlüpfen oft schon am selben Tag.

 

Die Stubenfliege hat eine Vorliebe für menschliche und tierische Körperausscheidungen. (Kot, Schweiß, eiternde Wunden) Überträgt Infektionskrankheiten. 

 

Die Stechfliege saugt Blut. Quälgeister der Haustiere. Milch- und Mastleistungen gehen zurück. Übertragen gefährliche Krankheitskeime. (z. B. Milzbrand, Anämie, Ruhr, Geflügelbandwürmer)

 

Die Fleischfliege beleckt eiweißreiche Lebensmittel. Sucht im Freiland auch Tierkadaver und Exkremente auf. Der abwechselnde Aufenthalt auf Aas, Kot und Lebensmittel macht diese Fliege zum Überträger gesundheitsschädlicher Keime.  

 

Synanthrope Fliegen als Krankheitsüberträger

Viren: Rotavirus, Polio Bakterien: Salmonellen, Shigellen, Heliobacter, Typhus, Streptokokken und viele Weitere.

 

In unseren Breiten geläufigste Fliegen

 

 

Fleischfliege (sarcophaga carnaria)  

Grösse 10-16mm, grau bis schwarze Färbung mit fleckenartiger Musterung. Die Weibchen legen statt Eiern schon fertige Larven ab. Ansonsten ähneln sie der Biologie der Schmeissfliegen.  Schaden Der Schaden gleicht dem der Schmeissfliege. Gegenmaßnahmen wie bei der Schmeissfliege  

 

Goldfliege (lucilia ssp.)  

Ca. 10 mm gross, glänzende, goldgrüne Färbung. Die Fliegenmaden können sich teilweise noch unter Kühlschranktemperaturen entwickeln. Die Lebensweise ähnelt der Schmeissfliege. 

 

 

Grosse Stubenfliege (musca domestica)  

Die grosse Stubenfliege ist 7-8 mm gross und dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Sie besitzt stempelförmige saugend-leckende Mundwerkzeuge, die zum Betasten und bei der Nahrungsaufnahme eingesetzt werden. Ein Weibchen legt bis zu 2.000 Eier vornehmlich in Mist, Fäkalien, Komposthaufen und Müllplätzen aber auch in anderen Substanzen wie Fleisch ab. Schaden tritt durch die Entwicklung der Fliegenmaden an Nahrungsmitteln, vor allem Fleisch, Käse, und Fisch auf. An Lebensmitteln als Überträger von Krankheitskeimen schädlich. An Abfällen aufgenommene Krankheitserreger werden über Speichel, aber auch mit Füssen und Körper übertragen. Die erwachsenen Fliegen können ausschliesslich als Lästlinge das Wohlbefinden von Menschen und Haustieren wesentlich beeinträchtigen

 

Kleine Stubenfliege (fannia canicularis)  

Sie ist etwa 5-6 mm gross und etwas kleiner und auch schlanker als die große Stubenfliege. Auffällig ist ihr unruhiger Flug, mal kreisend um Lampen, mal im Zick-Zack-Kurs durch Räume. Massenbefall tritt nur selten auf.  Schaden Prinzipiell kann sie die gleichen Auswirkungen wie die grosse Stubenfliege hervorrufen. In erster Linie ist sie aber als Lästling anzusehen, der das Wohlbefinden beeinträchtigt und Lampen und Tapeten usw. verschmutzt.

 

Schmeissfliege (calliphora vicina)  

Sie ist 9-13 mm gross. Brust und Hinterleib sind dunkelbalu mattglänzend. Sie entwickelt sich auf eiweissreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Käse, aber auch an Tierkadavern. Während bei Stubenfliegen im Flug nur ein leises Summen zu hören ist, können Schmeiss-, Fleisch- und Goldfliegen an ihrem lauten Brummen erkannt werden. Schaden Die Fliegen belecken eiweissreiche Nahrungsmittel. Da sie sich sowohl auf Aas als auch auf Lebensmitteln aufhalten, sind sie nicht nur unappetitlich, sonder übertragen auch Krankheitskeime. Die sich in Fleisch, Käse oder Fisch entwicklenden Fliegenmaden machen die Nahrungsmittel rasch ungeniessbar.

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