Schaben / Kakerlaken

Deutsche Schabe

 

(lateinisch: blattella germanica)

Volksmund: Kakerlake

 

Verbreitung: feuchtwarme Bereiche in Küchen von Privathaushalten, Großküchen, Bäckereien, Krankenhäusern 

 

Entwicklung: ab 12 Grad Celsius

 

Entwicklungsdauer: bei 30 Grad Celsius, 41 Tage bis zum adulten Tier Generationen pro Jahr: bis zu 4 Nachkommen pro Eipaket: 36-40

 

Bekämpfung: je nach Objekt bieten sich verschiedene Verfahren an, Sprüh- und Nebel oder auch giftfreie Methoden, je nach Befallsstärke und Ausbreitung

 

Krankheiten: Schaben sind Allesfresser. Sie gehen an Fäkalien, Aas und tote Artgenossen. Sie verunreinigen Vorräte und Arbeitsflächen mit Kot, Kropfinhalt und Exkreten von Stinkdrüsen. Sie verbreiten Krankheitserreger (Typhus, Diphterie, Cholera, Staphylokokken, E. coli) und verursachen Allergien.

 

Die am meisten häufigst Schabenart in Deutschland ist die Blattella Germanica (Deutsche Schabe). Dem folgt die Blatta Orientalis (Orientalische Schabe). Diese Arten unterscheiden sich in puncto Vorkommen, Biologie, Lebensweise und Bekämpfung gravierend voneinander.

 

Krankheitsübertragung direkt / indirekt

Polio, Hepatitis, Rota- und Coronaviren sind hier als die geläufigsten zu nennen. Außerdem übertragen Schaben direkt und indirekt Bakterien wie Tuberkulose, Esscheria coli, S.typhosa, Staphylococcus, Salmonella, Streptococcus, Proteus vulgaris, P. Mirabilis

 

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Orientalische Schabe

(lateinisch: blatta orientalis)

Volksmund: Küchenschabe

Aussehen, Biologie, Verbreitung und Entwicklung: Die Orientalische Schabe, ist einfarbig dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Die Weibchen können eine Größe von 22 bis 30 mm erreichen, während die Männchen mit 21 bis 25 mm etwas kleiner bleiben.                       

Die Geschlechter sind auch an der unterschiedlichen Flügelform gut zu unterscheiden. Während die Weibchen nur noch winzige Flügelreste besitzen, bedecken die Flügel der Männchen immerhin 2 Drittel des Hinterleibs. Dennoch sind beide Geschlechter nicht in der Lage zu fliegen.

 

Die von den weiblichen Schaben gebildete Eikapsel (Oothek) hat eine Größe von 10,5 mm und ist erst rotbraun, später fast schwarz gefärbt.

 

Unter mitteleuropäischen Verhältnissen hält sich die Blatta orientalis besonders gern in feuchtwarmen Räumen mit mindestens 60 % relativer Luftfeuchtigkeit auf. Hierzu zählen Großküchen, Bäckereien, Kantinen, Schwimmbäder, Wohnheime, Krankenhäuser, Gewächshäuser und öffentliche Toiletten.

Aber auch in Privathaushalten ist die Orientalische Schabe häufig. Da die Orientalische Schabe im Vergleich zur Deutschen Schabe schlechter klettert, liegen ihre Verstecke meist im Bodenbereich in schadhaftem Mauerwerk, hinter Wandverkleidungen, Türzargen, Scheuerleisten, in Leitungsschächten oder Abwasserleitungen. Obwohl die Vorzugstemperatur der Art bei 20-29°C liegt, ist eine Vermehrung selbst bei 15°C noch möglich.

Unter gleich bleibend optimalen Umweltbedingungen kann sich die Orientalische Schabe das ganze Jahr über fortpflanzen. Die Eikapseln enthalten i. d. R. 16 Eier und werden von den Weibchen zunächst noch bis zu 5 Tage umher getragen, bevor sie an einem warmen und geschützten Platz abgelegt werden. Nach 42 bis 81 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Die Larven häuten sich bis zur Geschlechtsreife siebenmal.

Die gesamte Entwicklungsdauer bis zur voll entwickelten Schabe hängt sowohl vom Geschlecht, als auch von der Umgebungstemperatur ab. Bei 30°C können Männchen die Entwicklung nach 4 bis 6 Monaten abgeschlossen haben, während Weibchen unter diesen Umständen 9 bis 10 Monate benötigen.

 

Bei Zimmertemperatur schwankt die Entwicklungsdauer zwischen 10 und 18 Monaten. Die Imagines leben durchschnittlich 5 bis 6 Monate. In geheizten Räumen ist pro Jahr nur maximal eine Generation möglich. Im Laufe seines Lebens kann ein Weibchen 70 bis 190 Eier produzieren.

 

  

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Kammerjaeger-Koeln.de Steckbrief Kakerla
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Kakerlaken in einer Wohnung in Köln


 

 

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