Motten

 

Zu den gefürchtetsten Materialschädlingen gehört die Kleidermotte (Tineola bisselliella), deren gelbweiße Raupen den eigentlichen Lochfraß und die Kahlstellen an Textilien, Pelze und Teppichen verursachen. Befallen werden vor allem Kleidungsstücke, die längere Zeit nicht getragen wurden. Die Kleidermotte wird ca. 4 - 9 mm lang und ist leicht erkennbar an ihren gelbglänzenden Vorderflügeln.

 

Zu einer anderen Art von Schädlingen, man spricht hier von Vorratsschädlingen, gehört die Lebensmittelmotte, z.B. Getreidemotte (Sitotroga cerealella), die Lebensmittelvorräte befällt. Ihre Raupen fressen kreisrunde Löcher in Getreide-, Reis- und Maiskörner. Die Raupen der bleigrau gefärbten Mehlmotte (Ephestia kuehniella) ernähren sich ebenfalls von Mehlprodukten. Sie verschmutzen und verspinnen die Lebensmittel darüber hinaus im starkem Umfang. Ein einziges Weibchen der Mehlmotte kann bis zu viermal pro Jahr jeweils 200 Eier legen. Befallende Waren werden wie von einer weißen Staubschicht überzogen, schmecken bitter und können für Mensch und Tier gesundheitsschädliche Auswirkungen haben.

 

Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle:

 

Kleidermotte

  • Kleidungsstücke nicht feucht und/oder ungereinigt über einen längeren Zeitraum im Schrank aufbewahren
  • Kleidungsstücke regelmäßig gründlich absaugen, bürsten oder ausklopfen
  • Kleiderschränke bei Befall regelmäßig,
  • probieren Sie einfach unser geprüftes Insektenkraut aus

 

Lebensmittelmotte

  • Mehl, Körner, Teig- und Backwaren nicht feucht lagern
  • Befallene Schränke - auch die Regalfächer - gründlich reinigen
  • Noch einwandfrei aussehende Lebensmittel eine Woche in der Tiefkühltruhe aufbewahren

 

Grundsätzlich gilt: Verunreinigte Nahrungs- und Genußmittel, die meist schon aus hygienischen Gründen nicht mehr geeignet sind, müssen oft vollständig beseitigt werden.

Unsere Zentrale in Porz: 

02203 - 809 46 39

 

Telefon Mobil: 

01577 - 923 13 12

Dörrobstmotte (plodia interpunctella)

 

Volksmund: Lebensmittelmotte  

 

Biologie

Die Dörrobstmotte hat sich zu der am häufigsten vorkommenden Motte in Industrie, Handel und Wohnungen entwickelt. Die Falter haben eine Flügelspannweite von 20mm. Der körpernahe Teil der Vorderflügel ist gelbgrau, die Flügelspitze rotbraun bis kupferrot. Ein Weibchen legt 200- 400 Eier. Die Larven werden bis 16mm groß und variieren in der Farbe je nach Nahrung von weißlich nach grünlich oder rötlich.  

 

Schaden

Entgegen der deutschen Bezeichnung befällt die Dörrobstmotte sämtliche Nahrungsmittel: daher auch die Bezeichnung Lebensmittelmotte. Man findet sie beispielsweise an Trockenobst, Nüssen, Schokolade, Getreide, Gewürzen u.a. An Getreide fressen die Larven nur die Keimanlage der Körner heraus, an Lebensmitteln findet man Lochfrass. Die Nahrungsmittel werden durch Spinntätigkeit und Kotkrümel stark verunreinigt.  

 

 

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Kleidermotte (tineola bisselliella)    

 

Hausmittel:  

  • Alle Bereiche absaugen
  • Ätherische Öle helfen sehr gut, wenn Sie ein paar Tropfen auf Watte träufeln und diese in die Schränke legen, ebenso kann auch Savon de Marseille helfen, als auch eine Duftseife.
  • Die Schränke mit Essigwasser auswaschen und reinigen und die Schränke vorziehen, dahinter saugen.
  • Ebenso helfen im Schrank Thymianzweige, Nylonstrümpfe mit Lorbeerblättern füllen und in den Schrank hängen, auch Gewürznelken.
  • Zeitungspapier in den Schrank legen, das mögen Motten auch nicht, die Seiten Zeitungspapier zerknüllen, aber am besten eine Tageszeitung.
  • Zum Frühjahr für Lüftung sorgen, Motten sind lichtscheu und mögen keinen Durchzug.
  • Kleidung an Bügeln aufhängen (empfindliche Textilien nicht, da sie die Form verlieren), dass Luft heran kommt und man kann auch Kleider in Vakuumbeutel und mit dem Staubsauger die Luft absaugen und die Beutel sind mottenfest.
  • Kleidung muss trocken sein.

 

Es mag vorkommen, dass sich Motten oft nicht an die vorgegebene Biologie halten, das bedeutet, dass die Larven auch an Textilien knabbern, die sie nicht als Speise zur Grundlage haben. Lieber einmal früher beim Kammerjäger anrufen und bitte nicht selbst sprühen.

 

  • Die betroffene Wäsche bei 60 Grad Celsius waschen oder einfrieren bei Minus 18 Grad (Tiefkühltemperatur), wenigstens für 1 Tag, besser mehrere Tage.  
  • Moskitonetze am Fenster anbringen.  
  • Den Kammerjäger rufen und sich gerne beraten und ggf. behandeln lassen, dass die Ursachen sowie der Befall beseitigt werden.  

 

Biologie

Kleidermotten

 

sind überwiegend in trockenen und warmen Wohnungen anzutreffen.  Die Flügelspannweite der Motte beträgt 14-16 mm und die glänzend gelben Flügel tragen am Rand Fransen. Die bis zu 9 mm großen, gelblich weißen Larven spinnen charakteristische, bis 15 cm lange Köcher, die an den befallenen Textilien angeheftet sind und aus deren Schutz die Raupen ihre Nahrung aufnehmen.  

 

Schaden

  • Die Larven der Kleidermotte fressen keratinhaltige Stoffe und befallen vor allem Wolle, Mischgewebe mit einem Wollanteil von 20 Prozent, Wollteppiche, Pelze und Federn.
  • Sie verursachen unregelmäßig ausgefranste Löcher und Kahlstellen. Besonders gefährdet sind Wolltextilien, die ungewaschen und ungereinigt längere Zeit aufbewahrt werden.

 

Ursache

  • Die Motten fliegen zu oder werden mit Materialien eingeschleppt.

 

Gegenmaßnahmen durch uns: Besprechung der Reihenfolge und erforderlichen Einzelmaßnahmen vor Ort, individuelle, objekt- und situationsbezogene Maßnahmen.

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