Wie finde ich einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer

 

Wie finde ich einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer

www.schaedlingszentrum.de

 

Sie können nach den Auswahlkriterien der Kollegen vorgehen, wie auch uns anrufen: Startseite

Schädlingsbestimmung

Schädlingsbestimmung

Dr. Ingrid Körber

www.svssachsen.de

Ausbildung, Fortbildung, Umschulung, Schädlingsbekämpfer, Kammerjäger, Desinfektor

Meine Meinung und Erfahrung zu dem Beruf des Schädlingsbekämpfers, der Schädlingsbekämpferin,

auch begleitend: Bürokraft, Webdesign, Vermarktung: 

 

Wer Schädlingsbekämpfer/in werden möchte findet idealerweise einen erfahrenen Ausbildungsbetrieb und absolviert die drei-jährige Ausbildung zum Geprüften Schädlingsbekämpfer/in. Hinzu ist eine logische Auffassungsgabe und detektivische Begabung sehr nützlich, ein breites Verständnis im Umgang und Erfahrung mit Menschen, was auch psychologische Aspekte beinhaltet, zudem vielleicht eine handwerkliche Begabung oder Ausbildung, gar ein Biologiestudium.

 

Die Branche kennen zu lernen und erste Erfahrungen zu machen braucht in etwa 3-5 Jahre, je nach Lernvermögen und Fähigkeit, selbst denken und Situationen bewerten und zu berurteilen und Schlüsse ziehen zu können. Standfest ist der Schädlingsbekämpfer schon mit der Ausbildung, so nach 10 Jahren dann wird man zu einem gewissen Grad viel ruhiger und "weiser".

 

Der Beruf des Schädlingsbekämpfers umfasst ein solch breites Wissenspektrum und erfordert eine Begabung hinsichtlich der Hilfe von Menschen und dem Schutz der Umwelt, dass es in einem Leben beinahe nicht zu lernen ist und hier spreche ich lediglich über die Allgemeine Schädlingsbekämpfung.

 

Hinzu gibt es noch den Holz- und Bautenschutz, Desinfektion und beispielsweise die Vergrämung von Marder, welches wieder ein eigenes Fachgebiet ist. Hinzu der allgemeinen Ausbildung sollten Speziallehrgänge belegt werden zu Hornissen, Bienen, Hummeln / Mäuse, Ratten / Insekten- und Parasitenkunde / Gefahrstoffe / Pflanzenkunde usw. Das bedeutet: Schädlingsbekämpfer/in zu werden ist eigentlich eine Entscheidung für das Leben.

 

Heute nun sind die Anforderungen an die Betriebe und den Kleinunternehmer durch den bürokratischen Prozess um ein Weiteres gestiegen, außerdem muss der Unternehmer einen Führerschein Klasse 3 haben, gut telefonieren und beraten, beruhigen und einwirken können und am besten auch die Homepage selbst erstellen, wie auch das Marketing, selbst übernehmen oder in gute Hände geben, was wieder eine Kostenfrage ist. 

 

Der Mensch muss also im Grunde ein guter Autofahrer sein, viele Dinge gleichzeitig tun können, einen guten Orientierungssinn haben, Ortskenntnis, er muss ein Unternehmer und Verantwortlicher sein gegenüber seinen Mitmenschen, nicht aufgrund von Gesetz allein, sondern weil er seinem Kunden / Auftraggeber das im Grunde schuldig ist. 

 

Eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen und dem, was man zu sehen bekommt ist hilfreich, ebenso der Umgang mit Wirkstoffen und Mitteln, sollte gewusst sein, damit der Anwender auch um die möglichen langfristigen Folgen bei sich selbst und in seiner Tätigkeit weiß und wie man seine Gesundheit erhält, all das sollte bei der Berufswahl berücksichtigt werden, denn sonst ist der Berufene langfristig unsicher und das ist nicht dienlich für die Ausübung der Tätigkeit, demzufolge ist eine gewisse innere Lebenslust unabdingbar. 

 

Dirk Schepers, Köln, Oktober 2016