Warum gibt es "Ungeziefer im Haus"

 

Einerseits hat das mit der Biologie des Schädlings selbst zu tun und es liegen auch andere Gründe vor (menschliches Verhalten und menschliche Fehler, sowie Unwissenheit und falsche Reaktion auf Befall durch Unkenntnis), wodurch die Ausbreitung eines Befalls begünstigt wird.

 

  • bauliche Mängel / bauliche Umstände
  • inkonsequente, falsche, nachlässige Lagerhaltung / bzw. Lagerung Vorratshaltung
  • Passive Verschleppung
  • Aktive Verbreitung

 

Deshalb hilft der Fachmann durch Bekämpfung und Nachsorge. Hier übernimmt der Schädlingsbekämpfer eine gewichtige Mittlerfunktion und kann jederzeit beruhigend informieren ("Das sichere Haus ist auf festem Grund gebaut"), so daß die Erforderlichkeit von Maßnahmen erkannt und notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet und auch umgesetzt werden.

 

Es wird schließlich nicht mehr ein Befall begünstigt, wie die Zufriedenheit, das Sicherheits- und Hygiene-Empfinden der Anwohner bzw. Mitarbeiter gefördert. Bekämpfungsmaßnahmen beginnen demnach schon mit dem Anruf, indem nun und anschließend nach dem Ausschlußverfahren gefährdete Bereiche erkannt, die Probleme diagnostiziert und durch bauliche, wie verhaltens- und wegetechnische Veränderung eine weitere Ausbreitung gestoppt wird.

 

Für die anschließende Tilgung des Befalls gibt es unterschiedliche Methoden und Formulierungen von Bekämpfungsmitteln:

  • mechanisch
  • physikalisch
  • biologisch
  • biotechnisch (Larvizide mit Wachstumsregulatoren, Pheromone, Austrocknung)

 

Innerhalb dieser Gruppe von Methodiken gibt es auf den Zielorganismus gerichtet unterschiedliche Beseitigungsmöglichkeiten:

 

Für das Fernhalten von Tauben und Schadvögeln:

 

  • Spikes
  • Drähte
  • Netze
  • Gitter

 

Für die Bekämpfung von Nagern (Ratten und Mäuse):

 

  • bauliche Absicherung,
  • Veränderung des Hygieneverhalten (Entzug von Nahrungsquellen) beispielsweise in gemeinschaftlichen Wohneinrichtungen, Wohnblöcken und Wohnsilos,
  • das Aufstellen von gesicherten Köderstationen,
  • Schlagfallen,
  • die Förderung natürlicher Feinde wie Katzen, Marder, Greifvögel
  • andere nach Bedarf

 

Kurz gefasst einige weitere Bekämpfungsmethodiken:

 

  • Röntgenstrahlung,
  • Mikrowellen,
  • UV-Lockfallen,
  • Ultraschall,
  • Temperaturveränderung

 

Temperatur und demnach FEUCHTE-ENTWICKLUNG sind ein bedeutender, ge-wichtiger, untrennbarer GEMEIN-Aspekt in Hinsicht auf Biologie und Entwicklungsverhalten: dem unabsichtlichen Fördern eines Befalls oder der absichtlichen Hemmung einer weiteren Ausbreitung.

 

Fassen wir mögliche Präventivmaßnahmen zusammen:

 

  • Bauliche Absicherung
  • Lagerhaltung
  • Transportwegesicherung
  • Ursachvorschung mit anschließenden Wareneingangskontrollen
  • Nachverfolgung der Einschleppwege
  • Audits (Rücksprachen zur Zwecke der Informationssammlung und Erfolgskontrolle)

 

Befallsermittlung

 

  • über Spuren Schadnager
  • Schadvögel
  • Hygieneschädlinge
  • Fliegen
  • Ameisen
  • Wespen
  • Vorratsschädlinge an Vorräten, Produktion, Silo
  • Materialschädlinge
  • Parasiten
  • Lästlinge

 

Nachweismethoden

 

  • Pheromonfallen
  • Detektoren
  • Nachweisköder
  • Austreibemittel

 

Zweck der Befallsermittlung

  • Befallsstärke
  • beurteilen Schädlingsbestimmung
  • Ursachenforschung und Festlegung flankierender Maßnahmen
  • Informationsgewinnung

 

Voraussetzung für sachkundige Befallsermittlung

 

  • Ausrüstung
  • Wissen um Biologie der Schädlinge

 

daraus ergibt sich

 

  • Erscheinungsbild des Schädlings
  • Entwicklungsstadium
  • Aufenthaltort und Nistplatz
  • Lebensgewohnheit Nahrungspräferenz
  • mögliche Spuren
  • Nahrungsangebot
  • Erfahrung

 

Eine Inspektion kann auf unterschiedlichem Wege durchgeführt werden durch Besichtigung vor Ort, Orientierung im Raum, gestütze Nachweismethoden. Eine Besichtigung vor Ort beinhaltet erst einmal die Umgebung "abzulaufen" und Information und geeignete Erkenntnisse zu sammeln, das beinhaltet auch ein Befragen der Mitarbeiter, Anwohner über die betroffenen Bereiche und die Betroffenheit selbst.

 

Die Offenheit und der Wille des Auftraggebers (Verantwortlicher), seine Nach- und Umsorge um das psychische wie hygienische Sicherheitsempfinden der Menschen vor Ort werden somit durch den Schädlingsbekämpfer sichtbar gemacht und soll ihm dienen sowie allen Parteien, nicht jedoch dem Schädling selbst, welcher beseitigt werden muss und es heisst oftmals "Ratten sind immer da, die bekommt man nicht weg." "Mäuse sind immer da, die bekommt man nicht weg." Das müssen Sie nicht glauben, sicher ist es oftmals schwierig, Nager oder andere Schädlinge zu beseitigen, jedoch ist mit dem nötigen Fachwissen, Erfahrung, den richtigen Mitteln und einem gewissen Durchhaltevermögen alles möglich. 

 

Unsere Zentrale in Porz: 

02203 - 809 46 39

 

Telefon Mobil: 

01577 - 923 13 12